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  Topic: Oman
Peter

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PostForum: LÄNDER UND STÄDTE   Posted: 30.11.2016 15:13   Subject: Oman
Meine heutige Reise geht in den Wüstenstaat Oman, gelegen auf der arabischen Halbinsel. In diesem Land, daß zum wüstenmäßig aussieht war ich in der Zeit vom 08.10.16 - 25.10.16. Es war für mich eine sehr schöne Reise, viel zu schön um nur am Strand zu liegen.

Meine 1. Tour beginnt im Norden in Maskat der Hauptstadt des Landes mit ca. 1.3 Millionen Einwohner. Die Rundreise begann mit dem Besuch des größten Museums des Landes, wo man die Geschichte bestens erfahren konnte. Die Moschee(Platz für 20.000Glubige) war wunderschön und ist ein Besuch auf alle Fälle wert. Am Mittag befand ich mich im Souk (Markt) wo man in der Altstadt alles kaufen konnte was einem so vorschwebt. Für mich uninteressant, denn die Schlepperei muß ich mir später nicht antun. Am Spätnachmittag ging es mit einem Dhaut(Boot) auf Meeresfahrt, entlang an der Küste von Maskat konne man schöne Fotos machen, bei Sonnenuntergang. Das war der erste Tag in Maskat.

Der 2. Tag ging von Maskat nach Nizwa zum Souk des Ortes und dem Round Tower Fort, dem bekanntesten Gebäude der Stadt. Es wurde die Festung Jabrin besichtigt, so wie die Oasen Stadt Birkat Al Mauz. Das beste wurde am Ende des Tages geboten, denn es ging zum fotografieren bei Sonnenuntergang in die Wüste. In Wahiba Sands war auch das Nachtquartier, ein 4* Bungalow mitten in der Wüste. Der letzte Tag brachte mich zu einer Beduinen Familie. Zuvor mußte allerdings eine kleine Jeepsafari gemacht werden um zu dieser Familie zu kommen. Nach so viel Wüste ging es dann gegen Mittag ins WadiBani Khalid. Ein Wadi, das von der Landschaft ans "Altmühltal" erinnert, dort gab es auch im Schatten von Bäumen die wohlverdiente Ruhe und Mittagessen. Am Nachmittag ging es zurück nach Maskat, direkt zum Flughafen, von dort ging es dann am Abend weiter nach Salalah(200.000) Einwohner. Die Stadt Salalah ist nicht besonders, der Souk (Weihrauch), Moschee etc. war nicht so interessant. Dafür ist die Umgebung wiederum zu erwähnen. Nur ein paar Kilometer entfernt geht es ins Gebirge und zu schönen Ausgangspunkten wo man Salalah und die dortige Ebene bis zum Meer gut beobachten kann. Besichtigt wurde eine alte Hafenstadt, wo vor mehreren tausend Jahren Weihrauch in alle Welt verschickt wurde. Die Kleinstadt Taqah und Mirbat mit Festung und alten Häusern die noch aus Lehm bestanden gefielen mir besonders.Besonders schön war auch der Besuch in einem Wadi, das von vielen Gebirgsquellen gespeist wurde. Eine Wüstensafari mit Jeep durfte natürlich nicht fehlen. Der Abschluß der Tour war die Besichtigung von 2 omanischen Geishiren so wie man sie auf Island kennt. Diese Geishire sind allerdings wesentlich bescheidener.

Das war meine Rundreise im Oman. Leider konnte ich mir die vielen Namen nicht merken, daher stehen nur teilweise Namen im Bericht. Das Land Oman hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Wüstenstaat, wenn man mit dem Flugzeug von Salalah nach Maskat fliegt sieht man eigentlich nur Wüste. Es ist von daher sehr schön zu sehen, das es dennoch interessante Orte gibt, wo Geschichte geschrieben wurde. Die Wadis, die Oasen, die Fahrten über gute Straßen mit Gebirge ohne jegliche Vegetation muß man mögen. In der Wüste habe ich die Fastinazion kennengelernt, die so viele Menschen begeistern kann. Die langen Strände, ohne Menschen, ohne Hotels die Kilometer lang sind können einen für dieses Land begeistern. Der Kontakt zur Bevölkerung kommt allerdings nicht auf, denn die Menschen wollen unter sich bleiben was doch sehr schade ist. Im Hotel war das Personal freundlich, aber doch sehr distanziert, die meisten davon sind Inder. Wie erwähnt eine Reise in den Oman ist sehr reizvoll, doch man sollte den Norden um Maskat meiden, denn im August sind Temperaturen von ca. 45 Grad keine Seltenheit. Die Leute flüchten nach Salalah, denn im Juli, August und September regnet es dort und die Temperaturen sind angenehm. Ab Oktober ist es in Salalah trocken und die Temperaturen steigen wieder an und erreichen bedingt durch große Feuchtigkeit Temperaturen von ca. 32 Grad, auch sind Temperaturen von ca. 45 Grad keine Seltenheit. Auch sollte man Salalah in den Sommermonaten meiden, denn die ganze arabische Welt ist dann dort zu finden...
  Topic: Lombok/Indonesien
Peter

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PostForum: LÄNDER UND STÄDTE   Posted: 24.11.2015 21:33   Subject: Lombok/Indonesien
Mein heutiger Reisebericht handelt über die Insel Lombok in Indonesien. Lombok wird auch die Schwesterinsel von Bali genannt und ist von Bali ca. 40 Kilomenter und von Australien in ca. 2 Stunden mit dem Flugzeug zu erreichen. Die Insel ist zu schön um nur am Swimmingpool zu liegen, deshalb habe ich mir 3 Touren ausgesucht.

Tour 1: Von Senggigi ging die FahrtRichtung Gili Islands. Es handelt sich um 3 Inseln die auf Lombok zu den Touristen "Highlights" zählt. Die Einheimischen raten jedoch davon ab, wenn man Ruhe haben möchte, denn diese Inseln sind ziemlich stressig von den vielen Besuchern die jeden Tag dort anzutreffen sind. Also habe ich einen Bogen um diese Inseln gemacht, auch wenn das Baden im Meer dort traumhaft ist.
Der Sendang - Wasserfall war das Richtige für mich, wenig Betrieb, ein kurzer Marsch durch Regenwald und herrlich Fotos über eine wunderschöne Landschaft und Pflanzen waren garantiert. Der Wasserfall lag schön gelegen im Wald und die Luft war angenehm kühl, eine echte Abkühlung zur sonstigen Hitze, die an diesem Tag doch recht hoch war. Auf der Rückfahrt ging es durch Ortschaften die ich mir leider nicht merken konnte

Tour 2: Bei dieser Tour ging es in den südlichen Teil von Lombok. Kuta heißt der Badeort und zählt zu den schönsten Badeplätzen auf der Insel. Kuta ist auch ein Surfparadies und besteht noch aus wenigen Hotelanlagen, das wird sich sicherlich in den nächsten Jahren ändern. Bei Kuta liegt auch der Ort Mangun wo sich ebenfalls 2 Badebuchten für die Surf und Badefans anbieten. Fährt man weiter und verläßt beschriebene Orte kommt man nach Sade. Dieser Ort zählt zu den ältesten Dörfern auf Lombok. Das Dorf Sade ist ca. 400 Jahre alt, die Zeit ist förmlich stehengeblieben. Alte Häuser mit Elefantengras bedeckt zeichnen dieses Dorf aus, die Häuser sind aus Lehm und es gibt keine Straßen so wie man es kennt.
Durch eine grüne Landschaft die hier sehr schön ist ging es zurück zum Hotel. Ein bisschen war ich froh darüber, denn der südliche Teil zählt zur wärmsten Gegend auf der Insel. Ich habe es bestens gemerkt, trotz Wind war die Luft recht drückend.

Tour 3: Diese Tour ging total ins Landesinnere. Über schmale Straßen ging es zu abseits gelegenen Dörfern wo sich kaum Touristen verirren. In den Dörfern konnte man noch das ursprüngliche Leben beobachten. Frauen beim Wäschewaschen am Bach, beladene Kinder und Erwachsene beim Wasserholen mit ihren Kanistern.etc. Abgerundet wurde dieser Besuch
durch einen kleinen Spaziergang im botanischen Nationalpark, wo ich schöne Fotos machen konnte. Die Rückfahrt erfolgte über den Ort Gurungsari wo an diesem Wochenende Wochenmarkt war und mit viel Glück konnte ich das Teiben beobachten. Der Markt war sehr schön , die Vielfalt der angebotenen Waren war enorm, der Geruch hingegen ließ oftmals zu wünschen übrig.

Die Tour 3 gefiel mir am besten, die ganze Natürlichkeit und den Ursprung dieser Insel. Die Landschaften und das üppige Grün an allen Ecken und Enden sind etwas was auch Leute begeistern kann, die keinen grünen Daumen besitzen.

Fazit: Lombok hat mir besser als Bali gefallen, denn hier ist der Tourismus noch nicht richtig angekommen. Das wird sich allerdings in den nächsten 10 Jahren ändern, denn Landverkauf findet bereits statt und Hotels sind geplant. In Senggigi eine der Hauptorte sind schon 2 neue große Hotels in Planung, Bilder konnte man schon sehen. Die Bevölkerung ist sehr freundlich und man versucht alles, dem Gast einen tollen Service zu bieten. Das Interesse an den Gästen ist sehr groß und man versucht mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Allerdings sollte man Englisch können, oder ein bisschen etwas davon beherrschen. Deutsch wird leider nicht gesprochen, doch die Deutschen sind sehr beliebt, auch wenn man unsere Sprache nicht versteht.
  Topic: Uina Schlucht in der Schweiz
Peter

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PostForum: WANDERN IN DER SCHWEIZ   Posted: 04.01.2015 17:30   Subject: (No subject)
Daniel82

vielen Dank für den Eintrag,
aber bitte eigene Bilder posten, keine LINKS
zu anderen Seiten !!!!

Dankeschön ....
  Topic: Mauritius
Peter

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PostForum: LÄNDER UND STÄDTE   Posted: 09.12.2014 10:34   Subject: Mauritius
Mein Bericht handelt dieses Mal über Mauritius einer traumhaften Insel im Indischen Ozean bekannt auch als Paradies. Die Insel ist wirklich ein Paradies auch wenn man ca. 9900km Entfernung von München über Dubai (mit Emirates)zu bewältigen hat. Auch wenn die Reise ca. 12 Stunden Flugzeit mit sich bringt ist es trotzdem lohnenswert sich so eine lange Anreise anzutun.
Was Mauritius auszeichnet ist die schöne Landschaft, das viele Grün, die freundlichen Menschen, das Klima, was für uns Europäer doch sehr angenehm ist und die paradiesischen Bilder die man hat. Meine Touren gingen vom südöstlichen Teil der Insel ins landesinnere. Auf diesen Touren besichtigte ich eine Teefirma, hatte die Gelegenheit Leute bei der Zubereitung von Tee zu beobachten, kam in eine Rumfabrik mit Gratisverkostung,besichtigte den größten Hinduwallfahrtsort der Insel um nur einige Sachen zu nennen.

Bei einer Tour lernte ich Port Luis die Hauptstadt kennen ca. 170.000 Einwohner,den Ort Pampelmousses mit seinem wunderschönen Park an wunderbaren Pflanzen und Bäumen nicht zu überbieten. Erwähnenswert ist auch der große Freizeitzoo auf Mauritius. Die schönste Tour war für mich allerdings die letzte Tour kurz vor meiner Heimreise. Eine Jeepsafari mitten durchs landesinnere, da wo kein Reisebus hinkommt war angesagt. Dir Fahrt ging durch Zuckerrohrfelder, vorbei an Arbeitern bei der Zuckerrohrernte, vorbei an einem schönen unbekannten Wasserfall, ohne Touristen, bis hinauf auf das höchste Plateau von der Insel. Um auf dieses Plateau zu kommen brauchte man eine Sondergenehmigung. Der Anblick hier oben war wunderbar, denn man konnte sehr weit über Mauritius hinwegschauen. Der Zwischenstop zur Weiterfahrt nach Gris-Gris, war bei einer einheimischen Familie, wo es ein gutes Mittagessen gab. Gestärkt ging es später nach Gris-Gris dem südlichsten Punkt von der Insel. Von der Küste aus konnte man den starken Wellengang beobachten und die Gischt die sich schneeweiß an den Felsen brach.Der Kontrast schneeweiß und tiefblau war für mich das Schönste. Ich machte in meiner Urlaubszeit 4Touren, aber Gris-Gris habe ich zum Glück zwei mal besucht einfach herrlich dort, diese
Ruhe, diese Wellen inn dieser Größe habe ich noch nie gesehen. Soweit etwas über meine Touren. Namen konnte ich leider nicht groß erwähnen, denn es wird alles in französischer Sprache geschrieben und von daher ist es doch recht kompliziert sich einiges merken zu können.

Meine 4 Touren, die ich auch empfehlenswert halte waren:
Port Luis - damals und heute Exotische Einblicke von Mauritius, Farbenprächtiges Mauritius
Schätze von Mauritius (Jeepsafari).

Interessante Touren bietet Mautourco an s. meine Reisetouren. Abschluß: Die Insel ist sehr empfehlenswert, aber sprachlich gibt es Probleme, denn auf der Insel wird nur französisch
und englisch gesprochen, mit deutsch hat man daher fast null Chancen. Die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit. Wer einen billigen Urlaub haben möchte, ist auf Mauritius mit Sicherheit an der falschen Adresse, denn die Preise sind wie in München evtl. sogar noch teurer. Bei einem Hotelaufenthalt sollte man sich All inclusive genau überlegen. Bei den
Getränken lohnt es sich auf alle Fälle.

Wichtig noch zum Schluß:" Man sollte eine starke Sonnencreme mitnehmen Faktor 50, oder 70 ist da total angesagt. Auch wenn die Sonne mal nicht scheint, die Bestrahlung ist dort sehr intensiv. Hingegen was für eine Freude, Autan und andere Mückenschutzmittel können daheim bleiben, denn auf Mauritius bin ich kaum von Moskitos geplagt worden.
  Topic: Thailand
Peter

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PostForum: LÄNDER UND STÄDTE   Posted: 11.01.2014 15:57   Subject: Thailand
Dieses mal handelt mein Bericht über Thailand, wo ich dieses Jahr in der Zeit vom 19.09.2013 -11.10.2013 meinen Urlaub verbracht habe. Mein Urlaub begann in Bangkok (Stadt der Engel) der Hauptstadt von Thailand mit 12 Millionen Menschen, wo jede Fluggesellschaft zuerst landet.

Am 1. Tag besuchte ich den Königspalast, die Tempelanlage Wat Po, sowie den Tempel Wat Trimitr. Am Nachmittag machte ich eine Flussfahrt auf dem Chao Phraya Fluss und konnte in den Klongs die einfachen Wohnviertel in Bangkok besichtigen. Nach den vielen Eindrücken die ich gar nicht alle erwähnen kann, ging es am nächsten Tag für fünf Tage nach Nordthailand, mit dem Endziel Chiang Mai, ca. 800km von Bangkok entfernt. Die Fahrt fäührte nach Ayudhaya der alten Hauptstadt Siams.(Thailand hieß bis zum Ende des 2. Welthriegs "Siam".) In Ayudhaya habe ich den
Sommerpalast Bang Phao besichtigt, eine Anlage, die zu den bedeutesten in Thailand zählt. Die Fahrt ging weiter nach Lop Buri, Nakon Sawan,Phitsanoluk,Sukhathai, Lampong und Chiang Mai. Die Route kann man auf der Karte gut nachverfolgen. Auf dieser Fahrt wurde eine Tempelanlage nach der anderen besichtigt. Neben diesen vielen Tempeln fielen mir am meisten die Reisfelder auf, die auf der Fahrt überall ohne Pause zu sehen waren. Man merkt, Thailand ist Reisexporteur Nr. 1 auf der Welt. Chiang Mai mit ca. 200.000 Einwohnern war das Ende unsere Tour in den Norden. Bevor es im Bus wieder nach Bangkok ging, gab es noch einen Besuch in einem Elefantencamp, mit einer Elefantenshow. Ich bin zwar kein großer Freund von Tiershows, aber was hier gezeigt wurde war sehr beeindruckend. Am Nachmittag wurde Bangkok erreicht und die Rundfahrt war nach 6 Tagen zu Ende. Die Rundfahrt war sehr interessant, auch wenn man sich die vielen Tempel nicht merken konnte.Beeindruckend war das viele Grün auf dieser Fahrt, insbesondere die Reisplantagen, die einen stark an Bali erinnnern können. Ich hatte die Möglichkeit und konnte viele Bilder machen, also war alles wirklich sehr gelungen.

Nach so vielen Sehenswürdigkeiten ging es am nächsten Tag mit dem Flugzeug auf die Insel Koh Chang ( Elefanteninsel, der zweitgrößten Insel in Thailand. Koh Chang ist 90 Kilometer entfernt an der kambotschanischen Grenze gelegen. Leider konnte ich von dieser Insel nichts sehen, denn zu meiner Zeit, gab es keinen Touristen die sich für die Insel interessierten. Es gab zwar viele Russen ca. 90% Anteil dürtfen die betragen haben, aber keine Deutschen. Der Reiseleiter (Thai), der sehr gut Deutsch sprach sagte mir" Man nimmt keine Russen mit, denn sonst bleiben
die anderen Gäste weg." Ich muß allerdings sagen, daß die Russen allerdings sehr ruhig waren. Während meines Koh Chang Aufenthaltes war ich am Klong Phrao Beach, einem Strand der wunderschön war, es gab zwar Quallen, aber man hatte keine Probleme mit den Tierchen. Das Hotel Barali Beach Resort war in Ordnung.

Nach 14 Tagen ging mein Urlaub dort zu Ende und es ging wieder zurück. Ich war sehr froh darüber, denn 2 Tage vom Urlaubsende hatte ich mir den Magen verdorben und mußte mich Zuhause zu meinem Hausarzt begeben. Aber trotz dieses Mißgeschicks werde ich wieder nach Thailand fliegen, wann und wohin, daß weiß ich allerdings noch nicht.
  Topic: Abenteuer in Mazedonien
Peter

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PostForum: LÄNDER UND STÄDTE   Posted: 12.10.2013 16:44   Subject: (No subject)
Hallo Susanne,

vielen Dank für deinen Eintrag, man muss nicht immer in der
Heimat bleiben man soll auch mal was anderes sehen.
Tolle Bilder übrigens vom Urlaub, hoffe wir sehn dich mal
wieder bei uns.

Peter
  Topic: Bali/Indonesien
Peter

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PostForum: LÄNDER UND STÄDTE   Posted: 11.11.2012 11:37   Subject: Bali/Indonesien
Nachdem ich monatelang auf meine Reisen nach Bali warten mußte, war es nun soweit. In der Zeit vom 12.09.2012 - 05. 10.2012 würde ich mich auf Bali befinden, auf der Insel der Götter wie sie auch genannt wird. Mein Flug ging mit Singapore Airlines von München nach Singapore und nach einem Zwischenstopp nach Denpassar. Flugzeit total ca. 13,5 Stunden. Nach der Ankunft in Denpassar ging es dirket weiter nach Candidasa im Osten der Insel, wo sich mein Hotel befand. Am nächsten Tag traf ich mich mit Kundi einem einheimischen Balinesen, der mit mir 5 Touren plante.
Es fällt mir heute im nachhinein schwer mich an die Touren und an die Namen zu erinnern wo ich war, denn die Namen sind auf Bali sehr lang und sehr schwer zu lernen und sich zu merken. Meine Tour führte mich nach Pura Tana Lot, nach Pura Ulun Danu dem Heiligtum der Göttin des Meeres im Bratansee. Die Reise ging nach Ubud dem Künstler- und Handwerkerdorf der Insel. Im Norden wurde Lowina und Singaraja die ehemalige Hauptstadt der Insel besucht. Bei diesen Touren war besonders Pura Tana Lot interessant, dem Haupttempel der Insel. Ich hatte Glück und konnte einer Zeremonie zuschauen, die an diesem Tag dort stattfand. Überhaupt sind es die Tempel, die die Insel so interessant macht. In diesen Tempeln finden regelmäßig Zeremonien statt, jedes Dorf besitzt einen Dorftempel den Lärm und die Festlichkeit kann man nur erahnen. Erwähnenswert ist auch die Tempelanlage
Pura Ulun Danu die sich direkt im Bratansee befindet und ein bekanntes Postkartenbild für den Balitourismus abgibt. Die Tour nach Lowina im Norden war sehr anstrengend, denn an dieser Inselseite ist es sehr trocken und relativ windarm. Lowina ist als Ort ganz nett, aber der Strand war ziemlich verschmutzt und es herrschte kein Wellengang. Nach einem kurzen Stopp in Singaraja führte mich der Rückweg nach Candidasa. Versteckte Badebuchten und der Vulkan Gurung Agung 3142m waren die Sehenswürdigkeit auf dem Rückweg. Ich hatte großes Glück, denn der Vulkan ist meistens wolkenverhangen.
Meine schönste Tour war allerdings die Osttour die in Candidasa begann. Die erste Strecke führte zum Wasserschloss nach Tirtangangga, der Residenz vom letzten Raja in Karangasem. Nach dieser Besichtigung ging es nun über schmale Straßen ins Landesinnere . Reisfelder, Chilliplantagen, Tabakfelder etc. waren der Anfang. Später ging es in die Weiler und winzigen Dörfer von Bali. Hier spielt sich das Leben ab, kaum Straßenverkehr, keine Touristenbusse, nur einheimische die einem entgegenkamen. Über diese kleinen Straßen ging es zu schönen Badebuchten und zum Badeort Amed, der besonders bei Tauchern sehr beliebt ist. Die Rückfahrt nahm am Nachmittag ihr Ende, aber vorher wurde noch das Dorf Tenganan besucht. Tenganan ist ein Dorf mit 300 Einwohnern. In diesem Dorf darf keiner nach Candidasa, das nur ein paar Meter entfernt ist. Gearbeit und geheiratet wird nur in diesem Dorf, die Regeln sind da sehr streng. Früher konnte man nur mit Genehmigung als Tourist
den Ort besuchen. Ich könnte noch mehr schreiben, aber die Insel ist so schön, daß man das nicht mit Worten beschreiben kann, denn es gibt zuviel zu sehen. Die Reisfelder die sich an den Hängen befinden, die Tempel, die Natur, das Verkehrschaos in Denpassar gehören dazu. Das gute Essen, die freundliche Art der Menschen, die immer ein Lächeln übrig haben und gerne mit den Urlaubern reden wollen, das sind alles Erinnerungen die einem bleiben.
Aber auch die Schattenseiten sollte man erwähnen, die Kloaken, die Müllberge hinter den Hotelanlagen, die Menschen die aufdringlich sind in den Touristenorten und einem alles aufdrängen, was es nur gibt. Es zählt für mich allerdings das Positive und ich finde die Menschen in Bali liebenswürdig. Vielleicht bin ich nächstes Jahr wieder da, nachdem mich die ersten Leute schon kennengelernt haben.
  Topic: Khao Lak Thailand
Peter

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PostForum: LÄNDER UND STÄDTE   Posted: 17.10.2011 09:38   Subject: Khao Lak Thailand
Nachdem ich Ende März meinen Urlaub nach Khao Lak gebucht hatte ging es nun los.( 16.09.- 05.10.2011). Mit der Thai Airways ging es um 21.50 in München nach Bangkok mit Ankunft dort um 13.40. Leider gab es1 Stunde Verspätung, so das meine Maschine um 22.50 losflog und Bangkok um 13.10 erreichte. Der Flug dauerte ca. 10 Stunden, war ein bisschen anstrengend aber trotzdem schön. Die Maschine bot viel Beinfreiheit und man konnte gut schlafen. Um 13.10 landete ich am nächsten Tag in Bangkok. Nach einem 2 stündigen Aufenthalt ging es gegen 16.00 weiter nach Phuket. Die Maschine ging planmäßig und um 17.15 waren wir dann in Phuket.

Einige Gäste und ich wurden am Flughafen in Empfang genommen und die Fahrt nach Khao Lak begann. Fahrzeit Phuket - Khao Lak ca. 1.15 Stunden, denn die Entfernung beträgt ca. 120 km. Die Ankunft im Hotel und die anschließende Begehung am nächsten Tag war wunderbar. Ein tolles Hotel mit Swimmingpool, prima Service, sehr freundliches Personal, einen wunderschönen Strand, alles ganz nah beisammen. Das Zimmer (Chalet) mit 50qm war ebenfalls sehr sauber. Also die 19 Stunden Reise hatte sich schon Mal gelohnt. Nach einem Tag Pause ging es nun zur 1. Tour.

Die Reise hieß Phuket Explorer und besucht wurde die Insel Phuket, als auch die Stadt selbst. Die Stadt Phuket gefiel mir nicht besonders, denn es war doch ziemlich hektisch, aber für Urlauber die den Rummel mögen ist Phuket genau richtig. Schließlich zählen zu Phuket auch 3 schöne Buchten, die im Laufe des Vormittags von der höchsten Stelle der Insel von mir fotografiert wurde. Nach dem Rummel um Phuket ging es nun in die ruhigeren Gebiete dieser Insel. Ein Ziel war eine Farm, wo man das abernten mit Makkaken (kleine Affen) beobachten konnte. Eine Weiterfahrt mit einem guten Mittagessen führte uns zu einem Inselteil wo die Zeit still geblieben ist. Kleine Boote und einige Jachten waren am Kai verankert. Traumhaft diese Ruhe, denn Phuket war nicht so weit entfernt. Am Nachmittag ging es zur größten Baustelle der Insel. Eine Buddhastatue mit 45m Höhe wurde errrichtet und soll bis 2014 fertiggestellt sein. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es nun zu einer Tempelanlage, den Namen konnte ich mir leider nicht merken. Am Nachmittag ging es danach nach Khao Lak zurück. Zwei Tage später ging es wieder weiter. Gut erholt ging es nun auf eine Dschunkentour Richtung James Bond Felsen. Abfahrt war auf der Phuket und die Fahrt zum James Bond Felsen und zu einem Zigeunerdorf dauerte ca. 3 Stunden. Es war fantastisch die vielen kleinen Inseln zu sehen, die man sonst nur auf dem Hinflug nach Phuket sieht. Kleine Sandstrände, smaragtfarbenes Wasser, einfach wie im Paradies. Die Ankunft am James Bond Felsen war an dem Tag nicht so überlaufen, so daß unser Reiseleiter uns eine Stelle zeigen konnte wo es möglich war schöne Bilder zu machen. Nach dem Aufenthalt ging es zum Zigeunerdorf. Das Dorf gefiel mir nicht so, denn hier stank es sehr stark nach Fisch und durch die kleinen Gäßchen konnte man sich kaum bewegen. Nach einem guten Mittagtessen auf der Dschunke ging es am frühen Nachmittag wieder nach Khao Lak. Diese 2. Tour war die schönste von allen 3 Touren insgesamt. Das Wetter war optimal es waren nicht zu viele Leute an Bord und man konnte seine Gedanken schweifen lassen. Nach einem Zwischenstop von einem Tag , ging es nun zur 3. Tour, die leider durch schlechtes Wetter nicht das brachte, was es hätte bringen sollen. Es ging zum Nationalpark Khao Sok. Als 1. war ein Elefantenritt von einer Stunde angesagt. Dieser Ritt ging durch den Dschungel und durch einen Wildbach. Die Schaukelei des Elefanten machte einen ganz schön fertig. Nach dieser Strapaze ging es nun zu einem Fluss, wo noch eine Kajakfahrt von ca. 1Stunde auf dem Programm war. Diese Fahrt war super, denn in den Mangroven konnte man einige Tiere sehen, die man sonst nicht entdeckt hätte. Die Kajakführer wissen natürlich wo es etwas besonders schönes zum Sehen gibt. Trotz dieser Kajakfahrt fand ich diese Tour nicht so reizvoll, zumal das Wetter auch sehr schlecht war. Nach einigen Tagen Pause wollte ich gerne noch die 4. Tour machen, gebucht war alles, aber ein Starkregen brachte alles durcheinander. Die Tour wurde abgesagt, zu meinem Pech, denn ein paar Tage später schwärmten Leute von dieser schönen Tour.Nach 19 Tagen war meine Thailandzeit nun vorbei. Mir fiel der Abschied sehr schwer, denn die Menschen sind dort sehr freundlich und sehr hilfsbereit. Am vorletzten Tag gab es noch eine große Verabschiedung mit der Freude sich nächstes Jahr wieder zu sehen. Die Überraschung, vielleicht kennt man mich noch wieder und einem "San bay di mei" wie gehts wäre schon was.

Khao Lak ist wunderschön gelegen und ist von Phuket ca. 120 km entfernt. Dieser Teil von Thailand ist noch relativ ruhig. Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit. Das Wetter
war schlecht, denn es regnete sehr oft. Khao Lak hat ca. 30 - 40 Regentage mehr als Phuket, denn es liegt direkt an einem Gebirgszug und das Hotel war ausgezeichnet.
  Topic: Pertisau am Achensee Österreich - Tirol - Winterimpressionen
Peter

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PostForum: WINTERWANDERUNGEN UND BILDER ALLER REGIONEN   Posted: 06.10.2011 16:20   Subject: (No subject)
wunderschöne Aufnahme Christa, hier oben war ich auch noch nicht !!!!!!


Peter
  Topic: Tour von Val Wengen zur Heiligkreuz Kapelle 2045 m
Peter

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PostForum: WANDERN IN ITALIEN / SÜDTIROL   Posted: 25.12.2010 11:04   Subject: Tour von Val Wengen zur Heiligkreuz Kapelle 2045 m
Ich fuhr wie jeden Morgen mit dem Auto von Val Wengen. Meine Route begann diesmal in Spescia dem Endpunkt in Val Wengen. Diese Tour sollte mich heute zum Heiligkreuz 2045m führen. Am Ziel angekommen sollte mich dort die Heiligkreuz Kapelle erwarten, ein Wahrzeichen im Gebiet Alta Badia. Eine bekannte Kapelle die in allen Kalendern mit Südtiroler Bildern anzutreffen ist.

Meine Tour begann gegen 9.00 Uhr. Ich wollte in aller Ruhe den Weg für mich haben. Mit einer Jacke ausgerüstet wollte ich den Anstieg nun beginnen. Es war morgens recht frisch bei knapp 0 Grad. Auch wenn der Anstieg nicht allzu schwierig und steil war, mußte ich doch bereits nach kurzer Zeit meine Jacke in den Rucksack verstauen. Mein erstes Stück führte mich einen Ziehweg hinauf immer durch Waldgelände. Nach ca.30 Minuten kam der erste Lichtblick, die Sonne kam voll zum Zug, es wurde zusehends milder und das Wengental lag nun unter mir. Mit ein paar schönen Aufnahmen, ich war total begeistert von dem Panorama das bis zu den Zillertaler Alpen ging, führte mich mein Weg als nächstes zu den Armentarawiesen 1829m. Hier oben kam ich nach ca. 1 Stunde an. Eine Farbenpracht umgab mich mit strahlendem grün von den Wiesen und im Schatten konnte ich den ersten Reif beobachten. Hier sollte in ein paar Wochen der Winter beginnen. Die Almen waren leider nicht mehr bewirtschaftet, auch wenn die Rinder noch anzutreffen waren. Ein herrlicher Ausblick auf die Puez -Geisler -Gruppe war hier oben zu sehen. Klar, das nun der Fotoapparat richtig in Schwung kam. In weiterer Entfernung sah ich nun das Massiv des Heiligkreuzkofel 2907m. Jetzt mußte ich mir Zeit lassen, denn ich wollte das schönste Motiv finden um diese bekannten Berge zu fotografieren. Nach einiger Zeit war es dann so weit, der Heiligkreuzkofel zeigte sich nun in seiner ganzen Schönheit und ich blieb längere Zeit auf der Wiese sitzen um diesen Anblick zu geniessen. Beinahe hätte ich das Ziel vergessen, vielleicht war ich auch zu faul. Nach wenigen Minuten sah ich dann von weiter Ferne die berühmte Heiligkreuzkappelle 2045m. Da ich sehr früh da war ca.11.30 konnte ich nun die Stille in voller Ruhe auskosten. Ich besuchte nun die Kappelle, die von der Innenaufmachung sehr liebevoll hergerichtet ist. Nach dem ich mich gestärkt hatte mit einem Bier, konnte ich noch ein paar Fotos machen, vom Sassongher 2650m und der Sella- Ronda- Gruppe. Zum Abschluss machte ich noch ein paar Fotos von meinem Ziel und konnte nicht begreifen das es Menschen gibt die in der Heiligkreuzkofelgruppe eine Wand von ca. 1000m Höhe die auch noch total senkrecht ist , besteigen können. Gemütlich begann nun der Rückweg , es galt nun alles in Stille noch mal zu betrachen, besonders die Zillertaler Alpen und der Kronplatz waren in der Mittagssonne nun bestens zu sehen. Auf dem gleichen Weg wie ich gekommen war, ging es nun zurück und am Nachmittag erreichte ich gut gelaunt meinen Parkplatz, von wo aus es nun nach Hause ging ins Hotel.

Bemerkung: Diese Wanderung ist sehr empfehlenswert, da man ab einer gewissen Höhe das Wengental wunderbar fotografieren kann. Das Panorama reicht bis zu den Zillertaler Alpen und dem Kronplatz, der allerdings ab den Armentarawiesen besonders gut zu sehen ist. Hier auf diesen Wiesen sollte man sich auch eine Auszeit gönnen. Der Rundblick auf Puez- Geisler und Heiligkreuzkofel sind super. Das Lokal bei der Heiligkreuzkapelle hat eine gute Speisekarte aber Alta Badia als teure Region lässt grüßen.


Peter
  Topic: Von der Fanes Hütte zur Lavarella Hütte 2042 m - Dolomiten
Peter

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PostForum: WANDERN IN ITALIEN / SÜDTIROL   Posted: 28.11.2010 13:17   Subject: Von der Fanes Hütte zur Lavarella Hütte 2042 m - Dolomiten
Diesesmal geht meine Wanderung in die Fanes - Sennes - Region. Mit dem Auto mußte ich dieses Mal für die Hinfahrt ca. 30km fahren, aber die Tour hat sich gelohnt. Die erste Etappe ging durch das Rautal das mir allerdings nicht besonders gefallen hat. Aber auch die langweilige Fahrt ging vorüber und ich kam zur Pederühütte die auf ca. 1548 m liegt. Hier gibt es auch einen großen Parkplatz, der auch heute, bei nicht so gutem Wetter gut belegt war. Hier mußte ich zum Glück keine Parkgebühr bezahlen. Nachdem ich mein Zeug fertig hergerichtet hatte ging es los. Heute war ich allerdings ziemlich faul, so nahm ich bis zur Faneshütte, die Schotterstraße, denn querfeldein laufen war mir heute zu anstrengend.. Bei meinem Aufstieg konnte ich schnell feststellen, daß es sich auch hier, wie im Gebiet zum Limojoch um eine sehr felsige Gebirgslage handelte. Doch nach ca. 1 Stunde sollte sich das ändern denn nun kam der Pischadelsee der auf ca. 1850m Höhe liegt. Neben einem sanften Anstieg, war der See nun ein wahres Fotomotiv, denn er lag inmitten von Moos umgeben an einem flachen Gehweg. Es ist schon schön zu sehen, wenn in so einer zerklüfteten Gegend plötzlich ein schöner See auftaucht. Nach einer kurzen Pause ging es weiter, jetzt ging es wieder eine
kleine Anhöhe hinauf, vorbei wieder an einem kleinen See der allerdings in keiner Karte erwähnt wird. Oben am Ende des Schotterweges ging es nun zur Lavarellahütte, und ebenfalls an einem kleinen See, der auch vom Namen nicht erwähnt wird. Aber auch hier, wie am vorherigen See gab es schöne Fotomotive. Nachdem ich die Lavarellahütte erreicht hatte, machte ich mich auf den Rückweg, der mich nun zur Faneshütte führte. Hier legte ich eine Pause ein. Gestärkt, wenn auch leicht verärgert machte ich mich nun auf den Rückweg. Mit vielen Pausen kam ich im laufe des Nachmittags am Parkplatz wieder an. Die Tour, die vom Wetter zu erst so schlecht ausgeschaut hatte, wurde dann doch von schönem Wetter abgelöst, so das ich eigentlich doch sehr zufrieden sein konnte. Die Fotos zeigen es ja.

Diese Tour ist leicht zu begehen, man braucht nur der Schotterstraße zur Faneshütte, bzw. Lavarellahütte folgen. Die Gehzeit dürfte hin- und zurück ca. 3,5 - 4 Stunden dauern, aber das Tempo bestimmt aber natürlich jeder für sich. Die Anfahrt ist allerdings von Wengen in Alta Badia doch ganz schön weit mit ca. 30 Kilometer pro Strecke und das nur
als Hinfahrt.


Peter
  Topic: Eine schöne Tour zur Puezhütte 2475 m - Dolomiten
Peter

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PostForum: WANDERN IN ITALIEN / SÜDTIROL   Posted: 13.11.2010 12:05   Subject: Eine schöne Tour zur Puezhütte 2475 m - Dolomiten
Diesesmal geht es Richtung Wolkenstein im Grödnertal. Ich fuhr mit dem Auto bis zum Parkplatz am Grödnerjoch 2121m. Zu meinem Ärger mußte ich gleich als erstes 4 Euro bezahlen und das für ein paar Stunden Parkzeit. Hier oben war natürlich viel Betrieb. Nach dem ich losgehen konnte sah ich schon in weiter Entfernung das sich heute eine große Völkerwanderung zur Puezhütte hinbegeben würde.

Mein erstes Ziel war das Crespeina Joch 2528m. Die Strecke bis dahin war sehr anstrengend, denn es ging nur über Serpentinen zum Joch hinauf. Zwischendurch machte ich kurze Pausen. In dieser Zeit machte ich schöne Aufnahmen vom Grödnerjoch und von der Sellaronda. Nach dem ich mein erstes Ziel erreicht hatte, konnte ich mich nun über einen langen Marsch freuen, der nicht sonderlich strapaziös war, denn es ging zum Forcula di Ciampei der auf ca. 2366 m Höhe liegt. Die Landschaft hier oben war so schroff wie bei der Tour zum Limojoch. Doch gab es in dieser Felswüste einen kleinen schönen See, der optimal in die Landschaft passte. Der letzte Anstieg war nun die Puezhütte, die auf 2475m Höhe liegt. Gegen Mittag war ich da, ich war ein bisschen geschafft, denn zur Puezhütte beginnt wieder ein Anstieg, der allerdings nach ca. 45 Minuten geschafft ist. Hier oben war natürlich viel Betrieb, das Bier war gut, aber nach der ersten Halbe machte ich Schluß, denn der Rückweg stand ja noch bevor. Die Bilder vom Langental mit Richtung Wolkenstein mußten noch gemacht werden, danach brauchte ich noch ein schönes Motiv vom Edelweißtal, das Richtung Colfoschg verläuft. Da das Wetter gut war, bekam ich auch von diesem Tal ein schönes Bild. Am Nachmittag bin ich dann zum Parkplatz zurückgekommen.

Fazit: Die Tour ist mittelschwer. Das erste Stück bis zum Crespeina Joch ist ganz schön anstrengend. Die vielen Fotomotive sorgen aber für Pausen. Die Gehzeit hin und zurück betrug beim mir ca. 6.5 Stunden, ich habe allerdings auch kurze Pausen eingelegt. Die Tour ist super, doch sollte es nicht zu warm sein, wie es bei meiner Wanderung Mitte September war.

 
Peter
  Topic: Eine schöne Wanderung zum Limojoch 2174 m - Dolomiten
Peter

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PostForum: WANDERN IN ITALIEN / SÜDTIROL   Posted: 05.11.2010 17:13   Subject: Eine schöne Wanderung zum Limojoch 2174 m - Dolomiten
Meine heutige Tour geht zum Limojoch. Die Route führte mich von Val Wengen mit dem Auto ins Kassiantal. Nachdem ich mich mehrere Male verfahren hatte, konnte ich den Wegweiser zum "Cap Alpina" finden. Von hier aus wo der Parkplatz besteht begann nun meine Wanderung für den heutigen Tag. Die Tour kann im übrigen als leicht bezeichnet werden. Das erste Ziel war Col de Locia 2064m Höhe. Der Weg war zuerst vom Parkplatz sehr eben, steigerte sich dann allerdings für ca. 45 Minuten zu einem Anstieg, der ganz ordentlich schweißtreibend war, auch wenn die Sonne noch nicht da war. Nach 1 Stunde hatte ich mein 1. Ziel erreicht. Nun wurde trotz großem Betrieb eine kleine Pause gemacht.

Die Sellaronda war wunderschön zum Betrachten und zum Fotografieren. Nachdem ich wieder eine gute Kondition hatte, ging es nun in einem großen Flachstück zum Jul da' Ega in 2157m Höhe. Der Spaziergang war nun sehr leicht, denn der Weg war so eben, daß man einen Kinderwagen hätte schieben können. Ein kleiner Bach rundete die ganze Idylle ab. Ein paar Pferde und grüne Wiesen, es war einfach wie im Paradies . Die Berge waren von den Gipfeln her ziemlich schroff, doch die Bergspitzen besaßen das gewisse Etwas, was einen so oft zum Fotoapparat greifen lies. Hier in diesem Bereich sah ich ganz andere Dolomiten, schroff die Landschaft und ohne Baumbewuchs, aber dennoch interessant. Vom Jul da' Ega begann nun der Abstieg zur Fanesalm in 2102m Höhe. Leider war schon alles zugesperrt, denn die Ferien waren vorbei. Schade, hier hätte man gut was trinken und essen können. Aber kein Problem. So bin ich nun die restlichen 20 Minuten zum Limojoch 2174m Höhe hinaufgewandert. Ein wunderschöner See der Limosee in 2150m Höhe wurde leider von vielen Leuten besucht. Ich hatte allerdings Glück und konne trotzdem schöne Aufnahmen machen. Jetzt am Limojoch angekommen begann die große Pause, die ich schon so lange machen wollte. Im Tal sah ich die Leute die von der Faneshütte zum Limojoch hinaufstiegen und das bei der Wärme. Gestärkt und gut ausgeruht führte mich mein Weg nun zum Cap Alpina zurück wo ich nach ca. 3 Stunden wieder ankam. Ich war sehr froh, dass die Strapaze vorbei war, denn der Rückweg war bei der Wärme doch recht schweißtreibend. Es hatte ca. 15 Grad und das Ende September.

Diese Tour ist leicht und wunderschön zum Begehen. Für Fotofreunde gibt es genug Motive zum fotografieren. Der Anstieg beträgt ca. 45 Minuten, dann geht es leicht dahin. Die Strecke beträgt ca. 17 Kilometer und viele Leute sind daher nicht anzutreffen.Die Wanderzeit beträgt 5 Stunden habe ich gelesen- ich brauchte allerdings ca. 6,5 Stunden. Schließlich will man sich ja alles in Ruhe anschauen. Der Höhenunterschied beträgt ca. 600m.


Peter
  Topic: Vom Valparolapass auf den Col di Lana - Dolomiten
Peter

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PostForum: WANDERN IN ITALIEN / SÜDTIROL   Posted: 23.10.2010 09:12   Subject: Vom Valparolapass auf den Col di Lana - Dolomiten
Heute kommt ein Bericht von meinem diesjährigen Urlaub aus dem Gebiet Alta Badia in Südtirol. Die Tour ist die Interessanteste von allen Touren die ich gemacht habe, denn sie zeigt auf dramatische Weise den Krieg, der von 1914 - 1918 hier im Gebirge zwischen Österreich und Italien ausgetragen wurde.

Meine Fahrt beginnt in Val Wengen einem kleinen Ort in Südtirol. Mit dem Auto fuhr ich ca. 30 - 35 km durch das Cassiantal bis zum Valparolapass ca. 2150m Höhe. Von dieser Passtrasse begann nun mein Aufstieg auf den Col di Lana. Das erste Stück was zu bewältigen war begann mit einem Abstieg auf ca. 2000m . Im ersten Stück mußte ich einen kleinen Klettersteig nehmen. Zuvor mußte ich allerdings die schöne Bergwelt fotografieren, das fing mit dem Valparolasee an und endete mit herrlichen Fotos vom Berggletscher Marmolata, der mit ca.3300m Höhe das Wahrzeichen auf dieser Tour ist. Der Weg zu meinem nächsten Ziel war der Passo Sief in 2200m Höhe. Der Aufstieg war nicht allzu schwierig, ich brauchte allerdings längere Zeit,denn hier oben gab es einen herrlichen Ausblick Richtung Corvara mit der Sellaronda und dem Sassongher in 2650m Höhe, dem Hausberg von Corvara. Wie schön, dass man von hier oben das große Alta Badia Skigebiet im Ganzen sehen konnte. Der Blick reichte bis nach Colfoschg und hinüber bis zum Grödnerjoch. Ab dem Siefkamm begann nun der traurige aber interessante Teil des Marsches. Hier oben sah man bei genauem hinschauen noch alte Mörserstellungen. Oben am Gipfelkreuz sah man noch alten Stacheldraht aus dem 1. Weltkrieg.Von hier begann nun der Aufstieg zum Siefgipfel, 2424m Höhe. Dieser Teil ist ein bisschen anstrengend, denn es geht in Serpentinen hinauf zum Gipfel. Aber das ist der interessanteste Teil, denn auf diesem Abschnitt sieht man noch Schützengräben, Stollen die ausgegraben wurden um Minen zu installieren um das Gebiet zu sprengen. Dieses Gebiet scheint sich innerhalb von fast 100 Jahren kaum verändert zu haben. In einer Mine war ich kurz drin, es sah alles aus, als sei es gerade gemacht worden.

Vom Gipfel begann nun die härteste Strecke , denn nun ging es über einen Klettersteig auf den Col di Lana auf 2452m Höhe. Dieses Stück ist ein bisschen anstrengend , wenn man Klettersteige nicht gewöhnt ist, über Schwindelfreiheit und Trittsicherheit braucht man nicht reden, denn die gehört dazu. Auf meinem Weg dahin konnte ich noch einen Führerstand besichtigen, die Sitzgelegenheiten dazu aus Holz am Felsen eingebaut, alles sah aus wie neu, nichts war zerfallen - gar nichts. Nach soviel Kriegsbesichtigung kam ich nun zum Col di Lana, der Ausblick war wunderbar. Nachdem ich die Erinnerungskapelle fotografiert hatte, einen Blick nach Arraba und auf die Marmolada geworfen hatte, begann ich nun meinen Abstieg. Die begleitenede englische Gruppe wollte zurück nach Corvara und ich wollte doch noch gerne alles ein bisschen unterwegs auf mich einwirken lassen. Am Nachmittag gegen 15.30 war ich dann wieder auf dem Parkplatz mit vielen neuen Bildern. Gut gelaunt bin ich dann Richtung Val Wengen gefahren. Das Wetter an dem Tag war wunderschön, es war allerdings zu warm. Selbst auf ca. 2150m Höhe betrug die Temperatur noch 14 Grad.

Das war die beste Tour, da sie durch den 1. Weltkrieg geprägt war. Die Gehzeit betrug bei mir ca. 6 Stunden, angegeben sind ca. 4,75 Stunden. Die Gesamlänge beträgt 12 Kilometer. Die Tour ist mittelschwer, bedingt durch die landschaftliche Schönheit ist evtl. mit viel Betrieb zu rechen. Dieses Gebiet zählt nicht mehr zu Südtirol sondern zum Gebiet Belluno.


Peter
  Topic: Hinteres Schöneck Hoch über Sulden
Peter

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PostForum: WANDERN IN ITALIEN / SÜDTIROL   Posted: 19.10.2010 13:22   Subject: (No subject)
Da kann ich mich nur anschliesen supertolle Bilder Lenni,
aber dein Beitrag könnte etwas mehr sein. Gibt doch
soooo viel zu sehen auf deinen Wanderungen, nicht wahr !!!!
versuch es doch mal.


Peter
 
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